Im Jahr 1899 löste die erste moderne Wasserversorgung die mittelalterliche Versorgung der Bevölkerung durch die Dorfbrunnen ab. Da die Einwohnergemeinde mittellos war, übernahm es die Burgergemeinde, die Quelle unter der Kirchenfluh zu fassen, ein Leitungsnetz von 4 km zu erstellen und ein erstes Reservoir mit einem Fassungsvermögen von 400 m3 zu bauen.
Die Anlage war während den ersten 50 Jahren nie selbsttragend, weshalb die Burgergemeinde ihr Sorgenkind mit Überschüssen aus dem Forstbetrieb stützen musste.
Wassermangel in Trockenzeiten, stetig steigende Einwohnerzahlen und steigende Ansprüche an die verfügbare Trink- und Löschwassermenge führten ab 1950 zu einem kontinuierlichen Ausbau der Wasserversorgung, welcher mit der Neufassung der Quelle unter der Kirchenfluh 1998 einen vorläufigen Abschluss fand.
 
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